Äxte, Beile, Sägen

Äxte, Beile und Sägen – Holzwerkzeug für Heimwerker

Wollen Sie eine Axt kaufen oder soll es doch lieber ein Beil sein? Eine Säge können Sie als Heimwerker ganz bestimmt gebrauchen, aber auch hier gibt es Unterschiede. Die Funktion und was Beil und Axt unterscheidet, wollen wir daher kurz erklären. Die Definition ist ebenso wichtig wie die Anwendungsmöglichkeiten die damit verknüpft sind.

Axt und Beil – zwei Werkzeuge die häufig in einen Topf geworfen werden

Wer die Begriffe Holzaxt oder Beil hört, der kann schon einmal an ein und dasselbe Holzwerkzeug denken. Zu dieser Verwechslung kommt es oft, denn die beiden Werkzeuge sehen sich sehr ähnlich. Die Unterschiede finden sich vor allem bei der Größe. Ein Beil ist sozusagen der kleine Bruder der größeren Axt. Dies bedingt das die Axt oft zweihändig geführt werden muss. Dies trifft im Besonderen für die Fällaxt zu. Mit der Fällaxt werden Bäume gefällt aber auch entastet. Eine weitere Art der Axt ist die Spaltaxt. Bei diesem Handwerkzeug weist der Name ebenfalls auf den Verwendungszweck hin. Das Spalten von Holz ist die Spezialität dieser Axt. Damit dies so einfach möglich ist, hat der Kopf der Spaltaxt eine ganz besondere Form. Beidseitig geschliffen und leicht gebogen, durchtrennt der Spaltkopf der Holzaxt jede Faser des Holzscheites ohne Mühe.

Ein Beil kann mit einer Hand genutzt werden und ist auch als Zimmermannsbeil, Haushaltsbeil oder Spaltbeil bekannt. Sein Stiel ist viel kürzer als der der Axt. Dies zwingt zwar zu mehr Kraftaufwand bei der Arbeit, führt allerdings zu mehr Genauigkeit. Vor allem Holzkünstler die Skulpturen fertigen, wissen diese sehr zu schätzen.

Die Säge – ein schneidiges Handwerkzeug mit vielen Gesichtern

Die Vielfalt der Handsägen scheint unbegrenzt. Fuchschwanz, Feinsäge, Gratsäge, diese drei Handsäge Arten gehören zum Beispiel zu den Heftsägen. Hingegen zählt man die Metallsäge und die Puksäge zu den Bügelsägen. Gestellsägen wiederrum sind Schweifsäge, Faustsäge, Schlitzsäge und dann gibt es noch Sonderformen wie die Astsäge oder die Drahtsäge.

Diese unglaubliche Vielfalt, welche noch um weitere Arten bereichert werden könnte, geht schon auf die Urzeit zurück. Bearbeitete Feuersteine gelten als erste Form der Säge. Die Metallsäge wie Sie heute jedem Heimwerker bekannt ist, wurde allerdings von den Ägyptern erfunden. Bis in das 14te Jahrhundert hinein, nutzte man diese Sägen unverändert. Dann wurde Stahl als Werkstoff für das Sägeblatt genutzt und die ersten maschinenbetriebenen Sägen kamen auf.

Früher wie heute von größter Wichtigkeit – das Sägeblatt darf nicht festklemmen. Wie aber kann das erreicht werden? Hierzu gibt es unterschiedliche Methoden um sogenannten Freischnitt zu erhalten. Das gewellte Sägeblatt lässt seine Zähne in leichten Kurven durch das Holz gleiten. Bei gestauchten Sägezähnen kann man erkennen, dass die Spitze der Zähne verbreitert ist. Sie hält also den Weg frei. Geschränkte Sägezähne neigen sich einmal nach links und dann nach rechts. Immer im Wechsel. Auch so wird eine breitere Schneise geschaffen als der einzelne Sägezahn benötigen würde.

Tipp: Auch abgenutzte Sägezähne können wieder flott gemacht werden. Sie können Ihre Handsäge mit etwas Geduld und einem entsprechenden Feilensatz nachfeilen.

Sägen erhalten Sie von uns für den Einsatz in unterschiedlichsten Bereichen. Mit einer Laubsäge können Sie besonders feine Holzarbeiten durchführen. Eine Puksäge hingegen, durchtrennt Kunststoff- oder Kuperrohre.