Schraubzwingen

Schraubzwinge – mit diesem Handwerkzeug haben Sie alles fest im Griff

Mit einer Schraubzwinge lassen sich Türrahmen einsetzen, Klebearbeiten fixieren und noch vieles mehr. Unter den Schraubzwingen gibt es sowohl verschiedene Modelle als auch unterschiedliche Qualitäten der Verarbeitung. So kann eine Zwinge aus Temperguss oder Ganzstahl gefertigt sein. Wir bieten Ihnen nicht nur diese unterschiedlichen Werkzeuge im Shop an, sondern möchten Ihnen auch erklären, wann Sie eine Temperguss Schraubzwinge kaufen sollten oder zur Ganzstahl Zwinge greifen können. Grundsätzlich lässt sich mit der passenden Zwinge, der Schraubstock an der Werkbank ersetzen. Das Verkleben von Hölzern mit Leim wird durch den Einsatz von Schraubzwingen gefestigt. Für jeden Einsatzbereich gibt es die Zwingen auch in unterschiedlichen Größen. Von der Mini-Zwinge bis zum sehr großen Schraubknecht.

Der Aufbau einer Schraubzwinge – beweglicher und fester Spannarm

Optisch gleicht das Design einer Zwinge meist dem Buchstaben P. Die Struktur bis zum oberen Bogen wird durch den festen Spannarm begrenzt. Hingeleitet wird man durch die Schiene. Auf dieser Schiene bewegt sich der zweite Spannarm. Um ihn in die passende Position zu bringen, kann er auf der Schiene gleiten. Um das Werkstück richtig fest einzuspannen, muss die Gewindespindel genutzt werden. Diese „bohrt“ sich durch den beweglichen Spannarm. An ihrem Ende befindet sich eine Kugeldruckplatte. Dank dieser Konstruktion kann mit hoher Kraft das Werkstück angepresst werden.

Unterschieden werden vor allem Temperguss-Schraubzwingen und Ganzstahl-Schraubzwingen. Der eigentliche Unterschied wird schon durch die Namensgebung sehr deutlich. Das verwendete Material, also Temperguss oder Ganzstahl, weist bestimmt Eigenschaften auf. So sind Ganzstahl-Schraubzwingen leicht flexibel und geben bei starken Belastungen etwas nach. Dieser Effekt entfällt bei der Arbeit mit Zwingen aus Temperguss. Temperguss ist sehr hart und steif. Beide Eigenschaften bringen sowohl Nachteile als auch Vorteile mit sich. Bei Arbeitsvorgängen die Vibration nach sich ziehen, wie beim Bohren oder Sägen, lockert sich die Temperguss-Schraubzwinge recht leicht. Hingegen federt der flexible Ganzstahl die Bewegungen ab und bleibt standhaft. Wer seine Zwingen lediglich zum Verleimen oder fixieren, ohne Anschließende Bearbeitung des Werkstückes, einsetzt, der kann auch zur Temperguss Variante greifen.

Spannmittel Schraubzwinge – eine ungeahnte Vielfalt für Heimwerker

Zimmermann, Schweißer, Schreiner oder Installateur. Alle diese Gewerke setzen auf die Nutzung der Schraubzwinge. Größen von wenigen Millimetern, wie diese von Feinmechanikern benötigt werden, sind ebenso üblich, wie mehrere Meter lange Zwingen. Schon diese Dimensionen zeigen, wie wertvoll die Zwinge als Handwerkzeug für unterschiedlichste Bereiche ist. Im Bootsbau ist die Ganzstahlschraubzwinge ebenso gefragt wie beim Möbelbau oder für Dacharbeiten. Verschiedene Ausführungen wie Tiefspann-Schraubzwinge, Heimwerker-Schraubzwinge, Holzleim-Zwing, Pol-Zwinge und Bastler-Schraubzwinge lassen sich ebenfalls erwerben. Beim Feilkolben handelt es sich ebenfalls um eine Unterart der Schraubzwinge.

Wenn Sie eine Schraubzwinge kaufen, dann sollten Sie bei der Anwendung diese Tipps beachten: die Nutzung einer Verlängerung für den beweglichen Spannarm oder eines Hebels ist zu meiden. Denn dies kann zu Schäden an Werkzeug und Werkstück führen. Zwei Schraubzwingen können mit Ihrer Spannkraft niemals eine größer ersetzen. Ist für den Arbeitsvorgang eine bestimmte Zwinge vorgesehen, sollte diese auch vorhanden sein. Wird durch die Bearbeitung des Werkstückes Vibration auf die Zwinge übertragen, so sollte die Gewindespindel immer wieder festgezogen werden.